Häufig gestellte Fragen

Wir haben hier einige Fragen zusammengestellt, die Sie uns in der Praxis häufig stellen.

Welche Zahnbürste ist die Beste?

Bei der häuslichen Zahnpflege kommt es weniger auf die Art der Zahnbürste an, vielmehr ist die richtige Putztechnik und Putzdauer entscheidend. Die Schwingungen der Elektrischen Zahnbürste nutzen nämlich nicht, wenn diese falsch verwendet wird. 

Generell empfehlen wir eine Zahnbürste mit einem kleinen Kopf und abgerundeten  weichen Kunststoffborsten. Naturborsten sind nicht zu empfehlen. 

Heutzutage gibt es eine große Auswahl an Zahnbürsten, gerne helfen wir Ihnen bei der Auswahl und zeigen Ihnen wie Sie daheim am besten Ihre Zähne pflegen.

Wo soll ich meine Zahnbürste aufbewahren?

Am besten an einem hellen, trockenen und gut belüfteten Platz- daher eher nicht im Schrank. Nach dem Gebrauch sollten die Borsten mit Wasser abgespült werden und an der Luft trocknen.

Welche Zahnpasta ist zu empfehlen?

Zu empfehlen sind Zahnpasten mit einem mittleren bis geringen Abrieb. Das heißt die abrasive Wirkung sollte im mittleren oder geringen Bereich liegen und keine zu groben Schmirgelstoffe enthalten. Diese erkennen Sie an dem sogenannten RDA Wert (Relative Dentin Abrasion). Je niedriger der RDA Wert, desto sanfter und weniger abrasiv die Zahnpasta. Beispiel: wenig abrasiv: RDA 20-40, stark abrasiv: RDA 60-80. 

Wie oft sollte ich zur Kontrolle zum Zahnarzt?

Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen Ihren Versicherten zwei Mal im Jahr eine umfassende Kontrolle („einmal pro Halbjahr mit einem Mindestabstand von 4 Monaten“).

Einmal pro Jahr ist ebenso die einfache Entfernung von Zahnstein eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Leider dürfen dabei nur harte Zahnbeläge entfernt werden. Eine gründliche Reinigung aller Zahnflächen, die Politur derselben und die Anleitung zur idealen häuslichen Zahnpflege ist nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse enthalten. In der nächsten Frage erfahren Sie mehr über das Thema Prophylaxe. 

Was ist eine professionelle Zahnreinigung (PZR) und ist sie sinnvoll?

Vorbeugung ist immer die beste Therapie, deshalb sollte eine professionelle Zahnreinigung immer Bestandteil einer Prophylaxe sein. 

Trotz einer sorgfältigen, häuslichen Mundhygiene, können sich Biofilm und Bakterien in der Mundhöhle ansiedeln. Verwinkelte Stellen in den Zahnzwischenräumen werden mit marktüblichen Reinigungsutensilien nicht vollständig erreicht und bieten so den Bakterien die Möglichkeit, sich anzusiedeln und sich zu vermehren. 

Durch die PZR wird jeder noch so entlegene Winkel gründlich gereinigt und im Anschluss Hochglanz poliert, denn an glatten Oberflächen haben Bakterien eine geringere Chance sich festzusetzen. Ebenso werden unschöne Verfärbungen schonend entfernt. 

Abschließend bekommen Sie wertvolle Tips und Empfehlungen zur häuslichen Mundhygiene an die Hand, mit dem Ziel die regelmäßigen Prophylaxe Sitzungen auf ein Mindestmaß bei optimaler Vorsorge reduzieren zu können. 

Wie lange dauert eine PZR und was kostet sie?

Für eine PZR nehmen wir uns Zeit, je nach Zahnsituation und Aufwand zwischen 30 und 60 Minuten. Prophylaxeleistungen sind eigenverantwortliche Vorsorgeleistungen, die oft nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten sind. Dieser Leistungskatalog ist leider nach wie vor auf die Reparatur von Schäden, nicht aber auf  Verhinderung selbiger ausgelegt.

Immer mehr Krankenkassen bezuschussen diese Art von Leistungen, es lohnt sich also einmal bei Ihrer Krankenkasse nachzufragen ob und in welchem Rahmen eine Bezuschussung erfolgt.  

Die PZR wird nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) abgerechnet. 

Gesetzlich Versicherte zahlen, je nach Aufwand und Anzahl der Zähne zwischen 50 und 100 Euro.

Wie bekomme ich weißere Zähne?

Leichte oberflächliche Verfärbungen können mithilfe der Professionellen Zahnreinigung entfernt werden. 

Wenn Sie von Natur aus nicht mit einer hellen Zahnfarbe ausgestattet sind, können wir mit einem Bleaching nachhelfen. Bei einem Bleaching wird auf die vorab gereinigten Zähne ein Gel aufgetragen, das mithilfe einer speziellen Lampe aktiviert wird und so die Zähne aufhellt. Der Prozess dauert etwa eine Stunde. Danach sollten Sie für 48 Stunden auf sehr farbige Lebensmittel wie zum Beispiel Rotwein, Rote Bete und Kaffee verzichten. 

Sind die Zähne so stark verfärbt, dass mit einem Bleaching nicht die gewünschte Farbe erreicht werden kann, können Veneers die Lösung sein. Hierbei werden hauchdünne Facetten aus Keramik auf die Zähne geklebt. Gerne beraten wir Sie ausführlicher in unser Praxis.

Ab wann soll mein Kind zum Zahnarzt gehen?

Mit der zahnärztlichen Vorsorge kann man praktisch nicht zu früh beginnen, denn auch ein Milchgebiss möchte gesund sein. Als Faustregel gilt: ab dem ersten Zahn können Sie ihr Kind gerne zu uns in die Praxis mitbringen.

Kinder sollten früh erlernen wie sie ihre Zähne richtig putzen und welche Technik die Richtige ist. Somit wird auch den bleibenden Zähnen ein gesunder Zahndurchbruch gewährleistet. 

Wünschenswert ist, dass Kinder positive Erlebnisse mit einem Zahnarztbesuch verbinden und somit eine positive Einstellung hierzu entwickeln. Das schaffen wir mit Vorsorge und nicht wenn es schon zu spät ist und Schmerzen auftreten. 

Können Sie mir eine Zahn-Zusatzversicherung empfehlen?

Aus rechtlichen Gründen dürfen wir Ihnen keine Versicherung empfehlen. Wir möchten Sie jedoch darauf aufmerksam machen, die Angebote sehr kritisch zu hinterfragen und zu prüfen.  Die Bandbreite der versicherten Leistungen unterscheidet sich stark, demnach divergieren auch die zu leistenden monatlichen Beiträge sehr stark. 

Hilfestellung bei der Auswahl einer Zahn-Zusatzversicherung bieten zum Beispiel die Seite www.waizmanntabelle.de oder die Verbraucherzentrale.

Was bringt mir das Bonusheft?

Zahnersatz (Kronen, Brücken, Prothesen) werden von der gesetzlichen Krankenkasse bezuschusst. Dieser Zuschuss fällt höher aus, wenn Sie nachweisen können, dass sie regelmäßig jedes Jahr bei der Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt waren, dabei müssen mindesten 5 Jahre ohne Unterbrechung aufgeführt sein. Ab 10 Jahren Bonusheft gibt es wieder etwas mehr Zuschuss. 

Beispiel (Stand 1.1.2022) : Sie brauchen an einem Zahn eine Krone und haben kein Bonusheft, bzw. waren nicht jedes Jahr beim Zahnarzt zur Kontrolle, dann beträgt der Festzuschuss 203,80 Euro. Wenn Sie 5 Jahre lückenlos das Bonusheft haben beträgt der Zuschuss 237,77 Euro und bei 10 Jahren lückenlosem Bonusheft 254,75 Euro.

Wichtig ist zu beachten, den Stempel im Bonusheft kann man nur nach der Vorsorgeuntersuchung bekommen. Wenn Sie in einem Jahr nur zu einer Schmerzbehandlung beim Zahnarzt waren, ist das nicht gleich der Vorsorgeuntersuchung und kann somit nicht im Bonusheft eingetragen werden. 

Warum werden nicht alle Kosten von der Krankenkasse übernommen?

Die Krankenkassen übernehmen nach §12 des Sozialgesetzbuch V nur solche Leistungen, die „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind und das Maß des Notwendigen nicht überschreiten“. 

Das bedeutet auch, dass z.B. ästhetische hochwertige Kompositrestaurationen oder keramisch verblendete Kronen im Seitenzahnbereich laut Gesetz über das „ausreichende Maß“ hinaus gehen und daher auch nur teilweise von den Krankenkassen bezuschusst werden. 

Kann ich in Raten bezahlen?

Ja! Da wir mit dem Rechenzentrum ZAB zusammenarbeiten haben Sie die Möglichkeit komfortabel in Raten zu zahlen und die Laufzeit selbst zu bestimmen. Bei Laufzeiten bis zu 6 Monaten ist die Ratenzahlung für Sie sogar Gebühren und Zinsfrei. Bei längeren Laufzeiten fallen bankübliche Zinsen an. 

Für weitere Informationen, sprechen Sie uns gerne an!

Müssen Weisheitszähne immer entfernt werden?

Weisheitszähne müssen nicht entfernt werden wenn sie keine Probleme verursachen und Probleme zu erwarten sind. Entfernt werden sollten sie, wenn sie sehr gekippt stehen oder schief rauswachsen, nicht genügend Platz vorhanden ist oder sie nicht richtig sauber gehalten werden können. 

Mein Zahnfleisch blutet, ist das schlimm?

Zahnfleischbluten deutet in den meisten Fällen auf eine Entzündung hin, verursacht durch Bakterien. Die häufigste Ursache für Zahnfleischbluten ist mangelnde Mundhygiene- beim Putzen werden nicht alle Bereiche gesäubert, sodass sich die Bakterien ungestört vermehren können und so eine Entzündung des Zahnfleischs hervorrufen. 

Unbehandelt entwickelt sie sich weiter zu einer chronischen Entzündung- die Parodontitis, die sich auf den gesamten Zahnhalteapparat ausbreitet. Der Knochen baut sich ab, die Zähne können sich lockern und auch rausfallen. 

Diese Erkrankung des Zahnhalteapparats verläuft meist schmerzfrei, und somit oft unbemerkt. 

Sie sollten Zahnfleischbluten in jedem Fall ernst nehmen und auf uns zukommen- gemeinsam können wir die Entzündung in den Griff bekommen. 

Was kann ich gegen Parodontits tun?

Auslösende Erreger werden beim Zahnarzt mittels Ultraschall und speziellen Instrumenten mechanisch entfernt und die Zahnfleischtaschen zugleich mit speziellen Spüllösungen desinfiziert. In einigen Fällen können unterstützend Antibiotika zum Einsatz kommen. Nach der Behandlung zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt wie Sie zu Hause Ihre Zahnpflege anpassen können, damit das Fortschreiten der Parodontitis gestoppt wird. 

Wichtig zu beachten ist: Da diese Bakterien auch auf den Partner übertragen werden können, ist es sinnvoll den Partner gegebenenfalls in die Behandlung miteinzubeziehen. 

Haben Diabetiker wirklich ein höheres Risiko für Parodontitis?

Hohe Zuckerwerte fördern eine Parodontitis, von daher gilt: Diabetiker dürfen besonderes Augenmerk auf die Mundhygiene legen.

Hilfe, ich habe Mundgeruch, was kann ich tun?

Gibt es keine nachvollziehbaren Gründe für den Mundgeruch, wie zum Beispiel der Verzehr von Zwiebeln oder Knoblauch, und hält der schlechte Atem längere Zeit an, sollten Sie auf jeden Fall zu einer Kontrolle in die Praxis kommen. In 90 Prozent der Fälle kommt der unangenehme Geruch von nachlässiger Zahnpflege und es zeigen sich behandlungsbedürftige Krankheitsbilder wie Karies, Parodontitis oder Mundtrockenheit auf. Auch Mangelernährung oder schlecht sitzende Prothesen können unangenehme Gerüche auslösen. In den seltensten Fällen steckt ein internistisches Problem dahinter. 

Brücke oder Implantat, was soll ich wählen?

Als Stütze für eine Brücke dienen die Nachbarzähne vor und hinter der Lücke. Dafür müssen diese beschliffen werden, das ist bei jungfräulichen Zähnen, frei von Füllungen natürlich ein Nachteil. Stark geschädigte Zähne profitieren jedoch davon. Bei einer gesunden Nachbarschaft empfiehlt sich das Implantat. 

SPRECHZEITEN

Montag: 08:00–12:00 14:00–18:00
Dienstag: 08:00–12:00 14:00–18:00
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Donnerstag: 14:00–19:00
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